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 Gewürze sind sehr intensive Geschmacksstoffe, die einen Tee schon in geringen Mengen prägen können.
Die Anispflanze ist einjährig und wird etwa 25 bis 60 cm hoch. In der westlichen Küche wird Anis heute vor allem in Brot und Backwaren verwendet. Hauptsächlich wird Anis jedoch Spirituosen und Likören beigemischt, wie etwa Sambuca, Rak?, Ouzo, Absinth, Pastis, Aguardiente und Anisette. Anis wird hier jedoch zunehmend vom Sternanis abgelöst, der aus China kommt. Sternanis hat einen ähnlichen Geschmack, sieht aber völlig anders aus und ist nicht näher mit dem echten Anis verwandt. |
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Wie bei kaum einem anderen Lebensmittel hat sich um die Chili eine weltweite Fangemeinde gebildet, die sich gleichermaßen der Anzucht als auch dem Verzehr verschiedenster Sorten der Gattung Capsicum widmet.
In traditionellen Chili- und Paprika-Anbaugebieten finden regelmäßig Volksfeste statt, deren Mittelpunkt die Chili ist. Die Stadt Diamante in Kalabrien feiert jährlich das „Peperoncino Festival“, in Hatch (New Mexico) wird die Ernte mit dem „Chile Festival“ gefeiert, welches am Wochenende des Labor Day stattfindet und aus Frankreich ist vor allem die „Fete du Piment“ der Ortschaft Espelette bekannt. Hinzu kommen vor allem in den USA „Cook Off“-Wettbewerbe für Chili con Carne und eigene Messen für scharfe Lebensmittel. |
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Ingwer (über griechisch-lateinisch zingiber von altindisch „schringaverâm“: 'hornförmig'), auch Ingber, Imber, Immerwurzel, Ingwerwurzel genannt, ist ein Ingwergewächs und gehört zu den Einkeimblättrigen. Verwendung findet in erster Linie die Ingwer-Wurzel, als Küchengewürz oder Arznei. In der englischen Sprache weist der Begriff Ginger auf die Verwendung von Ingwer in verbreiteten Nahrungsmitteln hin, etwa im Getränk Ginger Ale oder in Gingerbread (Pfefferkuchen). |
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Kardamom ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit einem stark bewurzelten Rhizom. Die einzelnen Halme mit vielen lanzettlichen Blättern werden in der Regel 2 bis 3 Meter hoch, vereinzelt bis 5,5 Meter. Der Blütenstiel wächst aus einem flach über dem Boden kriechenden Seitentrieb aus und wird bis zu 1,5 Meter hoch. Die Blüten sind in einer Rispe angeordnet und haben blassbläuliche Blätter mit gelbem Rand. Die Früchte sind dreigeteilte, strohige Kapseln von grünlich-gelblicher Farbe. In jedem Fach sitzen vier bis acht unregelmäßig geformte, grau- bis rötlichbraune Samen. Kardamom ist eine Gewürzart. In arabischen Ländern wird dem Kardamom eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. |
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Kümmel, botanisch Wiesenkümmel oder Gemeiner Kümmel, ist eines der ältesten Gewürze überhaupt. Kümmelfrüchte hat man in Ausgrabungen von Pfahlbauten gefunden, die sich auf 3000 v. Chr. zurückdatieren lassen. Erste schriftliche Überlieferungen stammen aus der Zeit Karls des Großen. Ganzer Kümmel verliert bei sorgfältiger Lagerung über einen Zeitraum von bis zu vier Jahren kaum an Aroma und Qualität. |
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In Europa sind Gewürznelken seit dem frühen Mittelalter bekannt. Auf den Handel hatten lange Zeit die Niederländer ein Monopol, die die Pflanze hauptsächlich aus Ambon verschifften, und auch heute noch werden Gewürznelken von den Molukken zum großen Teil in Amsterdam und Rotterdam umgeschlagen. Mittlerweile werden Gewürznelken weltweit angebaut. Als die der besten Qualität gelten die der Molukken, Sansibars (dessen Insel Pemba zugleich Hauptanbaugebiet ist) und Madagaskars. |
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Der echte Pfeffer, Pfefferstrauch, schwarze Pfeffer oder kurz Pfeffer ist eine Pflanze aus der Familie der Pfeffergewächse, deren Früchte ein durch das darin enthaltene Alkaloid Piperin scharf schmeckendes Gewürz liefern. Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanze ist Indien, speziell die Malabarküste. Im Zuge der Indisierung Südostasiens verbreitete sich der Pfefferanbau vor zirka 1000 Jahren in das heutige Indonesien und Malaysia. |
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Der Name Rosmarin kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet Tau (ros) des Meeres (marinus). Als Begründung wird dazu oft angeführt, dass Rosmarinsträucher an den Küsten des Mittelmeeres wachsen und sich nachts der Tau in ihren Blüten sammle. Die Pflanze wächst im westlichen und zentralen Mittelmeerraum wild, insbesondere in Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. Auch im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer wird die Art seit der Antike kultiviert und tritt gelegentlich verwildert auf. |
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Der Name Rosmarin kommt vom lateinischen ros marinus und bedeutet Tau (ros) des Meeres (marinus). Als Begründung wird dazu oft angeführt, dass Rosmarinsträucher an den Küsten des Mittelmeeres wachsen und sich nachts der Tau in ihren Blüten sammle. Die Pflanze wächst im westlichen und zentralen Mittelmeerraum wild, insbesondere in Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. Auch im östlichen Mittelmeergebiet und am Schwarzen Meer wird die Art seit der Antike kultiviert und tritt gelegentlich verwildert auf. |
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Bereits in Schriften aus dem 1. Jahrhundert wird Thymian erwähnt. Verwendung findet Thymian z.B. als getrocknetes oder frisches Küchenkraut, als Quelle von Ätherischen Ölen, als Gartenpflanze sowie als Arzneipflanze in der Volksmedizin, Homöopathie und verstärkt auch in der klassischen Medizin. |
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Der Zimt (v. mittelhochdt zinemin; lateinisch cinnamomum), ist ein Gewürz aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen, insbesondere des Echten oder Ceylon-Zimtbaums. Zur Gewinnung von Zimtöl werden auch die Blätter verwendet. |
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