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 Getrocknete Pflanzen und Kräuter haben oft einen intensiven Eigengeschmack und eignen sich bestens zum Kombinieren mit anderen Zutaten.
Brennnesseln sind krautige Pflanzen und erreichen, je nach Art, Standort und Nährstoffsituation, Wuchshöhen von 10 bis 150 Zentimetern. Ihre Stängel sind zumeist unverzweigt und mit Brenn- sowie Borstenhaaren besetzt. |
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Es gibt verschiedene Fenchelsorten, die sich in der Blatt- und Zwiebelgröße und im Geschmack unterscheiden. Als besonders edel gilt der florentinische Fenchel, dessen Zwiebel besonders gut ausgebildet ist und im Geschmack an Anis erinnert. Daneben gibt es wilden, römischen, runden Fenchel und süßen Fenchel. |
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Die Verwendung der Blätter als Heilmittel ist bereits in der Sammlung Shen nung pen Ts'ao king belegt, die zwischen 300 v. Chr. und 200 n. Chr. entstanden sein soll. Li Shi-chen verfasste 1595 das umfangreiche, 52 Bände große Ben Cao Gan Mu, in dem die Heilkräfte des Ginkgo bereits detailliert festgehalten wurden. Ginkgoblätter dienten im Mittelalter zur Behandlung von Asthma, Bronchitis, Erfrierungen, Gonorrhoe, Hautkrankheiten, Husten, Magenleiden, Tuberkulose und Unruhezuständen und wurden zur Zubereitung von Heiltee und Wundpflastern verwendet. |
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Die Grüne Minze ist als Spearmint eine der bekanntesten Minz-Arten überhaupt und ist Grundlage für zahlreiche industrielle Produkte. Die ausdauernde, krautige Pflanze war ursprünglich nur in Frankreich, Norditalien und Dalmatien beheimatet. In Deutschland findet sich Grüne Minze in nährstoffreichen Stauden- und Unkrautfluren. |
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Das Zitronengras (Cymbopogon citratus, Syn.: Andropogon citratus DC.), auch Lemongras, Citronella oder Sereh genannt, ist eine einkeimblättrige Pflanze und gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Cymbopogon citratus existiert nur in kultivierter Form. Das Ursprungsgebiet des Grases ist unbekannt. Es wird in großen Teilen des tropischen Asiens und Südamerikas zu medizinischen und kulinarischen Zwecken angebaut. |
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Die Melisse oder Zitronenmelisse (botanisch Melissa officinalis), auch oder Herztrost, Honigblum, Mutterkraut, Nervenkräutel oder Riechnessel genannt, ist eine aus dem östlichen Mittelmeergebiet stammende Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler. Die aromatisch duftende Zitronenmelisse war Arzneipflanze des Jahres 1988. |
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Die Pfefferminze (Mentha x piperita) ist eine Heil- und beliebte Gewürzpflanze aus der Gattung der Minzen. Es ist eine Kreuzung zwischen M. aquatica x (und) M. spicata. 2004 wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Da die Blätter als wesentlichen Bestandteil ätherisches Pfefferminzöl enthalten, werden sie gern als teeähnliches Getränk und Gewürz verwendet. |
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Salvia stammt vom lateinischen Wort „salvare“ (heilen) und deutet auf dessen Heilkraft hin. Salbei war bereits im Altertum bekannt und wurde im Mittelalter von Mönchen über die Alpen gebracht.
Durch den hohen Anteil ätherischer Öle in diversen Salbeiarten gibt es unterschiedliche Verwendungen. So wird der Echte Salbei einerseits als Küchengewürz und andererseits auch in der Heilkunde verwendet, etwa bei Halsschmerzen als Kräutertee oder gegen übermäßiges Schwitzen. |
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Zum Süßholz zählen etwa 20 Arten, die in der Mittelmeerregion, Asien, Australien und dem amerikanischen Kontinent beheimatet sind. Es sind mehrjährige krautige Pflanzen. Sie alle haben gefiederte Laubblätter mit ovalen Blättchen und achselständige Ähren kleiner Schmetterlingsblüten. Die bekannteste Süßholzart ist die Lakritze, aus deren Wurzel mit Hilfe des Verfahrens Süßholzraspeln die Süßigkeit hergestellt wird. |
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Verbene, auch bekannt als Eisenkraut, Taubenkraut, Katzenblutkraut, Sagenkraut oder Wunschkraut ist eine traditionelle Heilpflanze. Der Verbene wurden insbesondere harntreibende, Gallenfluss anregende und antirheumatische Wirkungen nachgesagt. Verbene ist seit frühester Zeit kultisch verwendet worden. Bereits in indogermanischen Zeremonien wurde sie genutzt, um Opfersteine oder Altartische zu reinigen. Sie enthält viele Bitterstoffe weshalb sie nur in Maßen genossen werden sollte. |
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